Labyrinth


Am Sonntag, 24. Juni 2007 wurde das Labyrinth mit einer Vereinsinternen Feier eröffnet. Es liegt am Radweg zwischen Altach und Mäder und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Wo der Platz genau zu finden ist, kann man hier bei Google Maps  nachsehen.


Die Fragen des Labyrinths
Der Weg durch das Labyrinth lehrt uns, dass wir uns folgende Frage im Leben nicht stellen müssen:
Gehst du richtig oder falsch?
Für manche mag das überraschend sein, dass es im Labyrinth nur einen Weg gibt, auf dem man sich nicht verirren kann, und der ohne Irrwege zur Mitte führt. Die Frage, die das Labyrinth stellt, lautet vielmehr:
Willst du weiter gehen, oder stehen bleiben?
Vieles im Leben – wie auch der Weg durch das Labyrinth – beginnt mit einer klaren Entscheidung zum Aufbruch. In der Absicht zur „Mitte“ zu gehen, erwarten uns plötzlich langatmige Wegabschnitte, auf denen wir der „Mitte“ nicht näher kommen. Wir sehen uns mit Wenden im Leben konfrontiert, die wir nicht erwartet haben – die unserem Leben eine völlig andere Richtung geben. Und manchmal finden wir uns in Situationen wieder, wo wir weiter denn je von der „Mitte“ entfernt sind. Erst wenn wir diesen Weg mit dem nötigen Abstand betrachten, entdecken wir, dass alles Erlebte doch harmonisch zusammen passt und auch einen Sinn ergibt. Dann beginnen wir zu begreifen, dass wir uns fortwährend der „Mitte“ genähert haben – vielleicht auf andere Weise als in unseren Erwartungen.

Das Labyrinth von Ravenna diente unserem Rasenlabyrinth als Vorlage. Rasenlabyrinthe wurden vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Großbritannien gebaut.

Das Faszinierende am Labyrinth ist, das es Platz für alle Menschen hat, unabhängig davon, ob sich diese von der religiösen Symbolik angezogen fühlen, oder sich von den Archetypen der antiken Mythen berühren lassen. Manche Menschen finden ihren Platz im Labyrinth, indem sie einfach nur durch das Labyrinth gehen, oder sich bloß etwas Zeit für das Staunen nehmen.

Wir danken der Gemeinde Altach für die freundliche Unterstützung.